Softwarebasierte Funktionen stellen einen wesentlichen Mehrwertfaktor in weiten Teilen der Industrie dar, um auf Basis des klassischen Maschinenbaus mit vertretbaren Kosten technische Fortschritte zu erzielen. Wesentlich hierbei ist aber, dass die Zuverlässigkeit gerade in eingebetteten Systemen, also Systemen, bei denen die elektronischen Komponenten in Form von HW/SW hoch kompakt und mit den maschinellen Teilen eng verbunden sind, in gleicher Größe wie ohne Elektronik erhalten bleibt. Dass über 40% der im Betrieb auftretenden Fehler in der Software in der Analyse- und Spezifikationsphase eingeführt werden und dann zur Kostenexplosion bei der Wartung führen, muss durch radikales Umdenken geändert werden.
Die Teilnehmer der bisherigen Automotive Tagungen resümierten klar den großen Wunsch nach einer Fortführung dieser Tagungsreihe. Diesem Wunsch kommen die Veranstalter der bisherigen Tagungen gerne nach.
Die fachlichen Träger der Automotive Tagungen
sind die Fachgruppen der Gesellschaft für Informatik in den
Fachbereichen "Sicherheit - Schutz und Zuverlässigkeit"
und "Softwaretechnik" sowie der Fachausschuss "Embedded
Software" der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik,
der TÜV Nord und Ada Deutschland.
Hauptvortragende:
Klaus Meder, Executive Vice President Engineering, Robert Bosch
GmbH:
Entwicklung von Sicherheitssystemen für das Automobil
Frank Gauterin, Sprecher des Center for Automotive Research
and Technologies im Karlsruhe Institute of Technology (KIT):
Systeme und Funktionen für die Mobilität der Zukunft
Abendveranstaltung:
Mittwoch, 19.11., mit Führung im Mercedes Benz Museum.
Die Keynote des Abends hält Klaus Harms, Leiter
Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung, Robert Bosch GmbH.
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